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Wasserrettung

Einer der bekanntesten Bereiche der Wasserwacht ist die Wasserrettung. Als Sicherheitswachen bei großen Veranstaltungen, an regulären Wachstationen oder aber auch bei akuten Notfällen nach Alarmierung durch die jeweilige Leitstellen stehen die Wasserretter der DRK-Wasserwacht zur Verfügung. Eine fundierte Ausbildung garantiert die professionelle Hilfeleistung. Neben dem eigentlichen Rettungsschwimmen umfasst die Ausbildung auch einsatztaktische Grundlagen, Funkkenntnisse und medizinischen Grundwissen. Längst ist es für einen professionellen Wasserrettungsdienst und auch bereits für Wachdienste an Gewässern nicht mehr ausreichend, nur Helfer, die lediglich eine Erste-Hilfe- und Rettungsschwimmausbildung absolviert haben, einzusetzen. Die Auffassung, dass die Wasserwacht nur für das Retten von Verunfallten aus dem Wasser zuständig sei und der Landrettungsdienst alle weiteren Maßnahmen durchführen müsse, entspricht schon lange nicht mehr der Realität.

Vielmehr versteht sich die Wasserwacht heute als Rettungsdienst am Wasser und muss daher auch die notwendige Fachkompetenz für den Rettungsdienst vorweisen. Um dem gestiegenen Qualitätsanspruch, den die heutigen Einsätze an die Mitglieder der Wasserwacht stellen, gerecht zu werden, bildet die Wasserwacht die meisten aktiven Mitglieder zu Helfern im Sanitätsdienst

Erfahrene Wasserretter können sich dann mit der Zeit und je nach Bedarf auch weiterqualifizieren in den Bereichen Motorbootführen, Rettungstauchen, Fließgewässer- und Canyoning-Rettung oder Luftrettung aus Gewässern.